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Montag - Freitag von 8-17 Uhr

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1)   Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge, die Sie als Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit der Firma Maik Wilksch – Business Vision, Strausberger Straße 4, 15345 Prötzel, Telefon: 017676857701, (nachfolgend „Verkäufer“) über die Internetseite www.storchenbaeder.de schließen. Soweit nicht anders ausdrücklich schriftlich vereinbart, wird der Einbeziehung gegebenenfalls von Kunden verwendeter eigener Bedingungen widersprochen.

(2)   Der Kunde ist Verbraucher im Sinne der nachstehenden Regelungen, soweit er ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder seiner gewerblichen noch seiner selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt.

(3)   Neben diesen AGB gilt für die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unsere Datenschutzerklärung, die Sie unter https://www.storchenbaeder.de/Datenschutz finden.

§ 2 Vertragsschluss und Ablauf der Bestellung

(1)   Das Liefergebiet ist Deutschland.

(2)   Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf von Waren.

(3)   Die Produktdarstellungen in unserem Online-Shop stellen noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar.

(4)   Der Kunde kann aus dem angebotenen Sortiment des Verkäufers Produkte auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb legen“ zunächst unverbindlich in einen sog. „Warenkorb“ ablegen. Über die entsprechende Schaltfläche in der Navigationsleiste kann er den „Warenkorb“ aufrufen und dort jederzeit Änderungen vornehmen.           

       Nach Aufrufen der Seite „Kasse“ und der Eingabe der persönlichen Daten sowie der Zahlungs- und Versandbedingungen werden abschließend nochmals alle Bestelldaten auf der Bestellübersichtsseite angezeigt.           

       Soweit der Kunde als Zahlungsart ein Sofortzahl-System (z.B. PayPal) nutzt, wird er entweder in unserem Online-Shop auf die Bestellübersichtsseite geführt oder zunächst auf die Internetseite des Anbieters des Sofortzahl-Systems weitergeleitet. Erfolgt die Weiterleitung zu dem jeweiligen Sofortzahl-System, nimmt er dort die entsprechende Auswahl bzw. Eingabe seiner Daten vor. Abschließend wird der Kunde zurück in unseren Online-Shop auf die Bestellübersichtsseite geleitet.         

       Vor Absenden der Bestellung hat der Kunde die Möglichkeit, hier sämtliche Angaben nochmals zu überprüfen, zu ändern (auch über die Funktion „zurück” des Internetbrowsers) bzw. den Kauf abzubrechen.     

       Mit dem Absenden der Bestellung über die Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

(5)   Die nach Absenden der Bestellung vom Verkäufer automatisch als E-Mail versendete Bestellbestätigung bestätigt nur den Inhalt und den Zugang der Bestellung des Kunden; sie stellt aber noch keine Annahme des Angebots des Kunden dar.

(6)   Ein Vertrag kommt erst durch die Annahmeerklärung des Verkäufers zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versendet wird, spätestens jedoch konkludent durch den Versand der Bestellung.

       Der Verkäufer wird die Annahme entweder durch Versenden einer Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Versand der Ware innerhalb von fünf Werktagen ab Eingang der Bestellung des Kunden erklären. Mit der E-Mail, spätestens jedoch bei Lieferung der Ware wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden auf einen dauerhaften Datenträger (E-Mail) zugesandt. Gibt der Verkäufer innerhalb dieser Frist keine Annahmeerklärung ab, wurde die Bestellung des Kunden nicht angenommen.

       Ist zum Zeitpunkt der Bestellung die bestellte Ware nicht verfügbar, behält sich der Verkäufer vor, die Bestellung der Ware nicht anzunehmen, so dass kein Vertrag zustande kommt. Hierüber wird der Kunde informiert. Bereits über ein Sofortzahl-System geleistete Zahlungen werden dem Kunden unverzüglich rückerstattet.

(7)   Angebotsanfragen des Kunden außerhalb des Online-Shops sind für diesen unverbindlich. Der Verkäufer unterbreitet dem Kunden hierzu ein alle Vertragsdaten enthaltendes verbindliches Angebot in Textform (z.B. per E-Mail), welches der Kunde ausdrucken und elektronisch sichern sowie innerhalb von 5 Tagen annehmen kann.

(8)   Die Abwicklung der Bestellung und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen erfolgt per E-Mail zum Teil automatisiert. Sie haben deshalb sicherzustellen, dass die von Ihnen bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse zutreffend ist, der Empfang der E-Mails technisch sichergestellt und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.

       Der Rechnungsversand erfolgt ausschließlich per E-Mail, wenn und soweit der Kunde bei der Bestellung nicht dem elektronischen Erhalt der Rechnung widerspricht. Elektronische Rechnungen werden dem Kunden per E-Mail im PDF-Format an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse übersandt.

(9)   Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache. Der Vertragstext sowie die AGB stehen nur in deutscher Sprache zur Verfügung.

§ 3 Preise und Versandkosten

(1)   Alle im Online-Shop oder in gesonderten Angeboten angeführten Preise sind in Euro und verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (brutto).

(2)   Die mit der Bestellung anfallenden Versandkosten sind im Kaufpreis enthalten.

(3)   Im Falle des Vertragswiderrufs hat der Kunde die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.

§ 4 Zahlungsmodalitäten und Rechnungsversand

(1)   Dem Kunden stehen die beim Abschluss des Bestellprozesses die folgenden Zahlarten zur Verfügung:

  • PayPal:

     Der Kunde bezahlt den Rechnungsbetrag gebührenfrei über den Online-Verlag PayPal. Er muss sich dafür grundsätzlich bei PayPal registriert sein bzw. sich erst registrieren, mit seinen Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung an den Verkäufer bestätigen. Weitere Hinweise erhält der Kunde im Bestellvorgang.

  • Zahlung per Vorab-Überweisung:

Nach Eingang des Rechnungsbetrages auf das Bankkonto des Verkäufers (Berliner Volksbank; IBAN: DE09 1009 0000 2610 0130 18; BIC: BEVODEBB) erfolgt die Versendung der Ware an den Kunden.

(2)   Soweit bei den einzelnen Zahlungsarten nicht anders angegeben, ist die Zahlung des Kaufpreises unmittelbar mit Vertragsschluss ohne Abzug sofort fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. Wenn der Kunde Verbraucher ist, hat er dem Verkäufer Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen. Wenn der Kunde Unternehmer ist, hat er dem Verkäufer Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen.     

       Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Verkäufer nicht aus.

§ 5 Lieferbedingungen

(1)   Für Kunden, die Verbraucher sind, ist gesetzlich geregelt, dass die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache während der Versendung erst mit der Übergabe der Ware an den Kunden übergeht, unabhängig davon, ob die Versendung versichert oder unversichert erfolgt. Dies gilt nicht, wenn er eigenständig ein nicht vom Verkäufer benanntes Transportunternehmen oder eine sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person beauftragt hat.

(2)   Ist der Kunde Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung des Ware auf ihn über, sobald die Ware an die den Transport ausführenden Person übergeben worden ist.

§ 6 Lagergeld

Führt der Annahmeverzug des Kunden zu einer Verzögerung der Auslieferung, so hat der Kunde dem Verkäufer für die Verzugsdauer die bei der mit der Lieferung beauftragten Versanddienstleister bzw. Spedition üblichen Lagerkosten zu erstatten. Der Verkäufer ist stattdessen aber auch berechtigt, die Einlagerung der Sache bei einer Spedition vorzunehmen und dem Kunden die hierbei entstehenden tatsächlichen Aufwendungen zu berechnen.

§ 7 Eigentumsvorbehalt

(1)   Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises im Eigentum des Verkäufers.

(2)   Bei Zugriff Dritter – insbesondere durch Gerichtsvollzieher – auf die Vorbehaltsware wird der Kunde auf das Eigentum des Verkäufers hinweisen und den Verkäufer unverzüglich benachrichtigen, damit dieser seine Eigentumsrechte durchsetzen kann.

(3)   Für Unternehmer gilt ergänzend:

a)    Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der Ware bis zum vollständigen Ausgleich aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor. Vor Übergang des Eigentums an der Vorbehaltsware ist eine Verpfändung oder Sicherheitsübereignung nicht zulässig.

b)    Der Kunde kann die Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiterverkaufen. Für diesen Fall tritt er bereits jetzt alle Forderungen aus dem Weiterverkauf – unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache – in Höhe des Rechnungsbetrages, an den Verkäufer ab, der diese Abtretung annimmt. Der Kunde ist weiter zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Soweit der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommen, behält sich der Verkäufer vor, die Forderung selbst einzuziehen.

c)    Bei Verbindung und Vermischung der Vorbehaltsware, ohne dass dies im Zuge einer Weiterveräußerung durch den Kunden erfolgt, erwirbt der Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zu den anderen verarbeiteten Gegenständen zum Zeitpunkt der Verarbeitung.

§ 8 Zurückbehaltungsrecht und Aufrechnungsausschluss

(1)   Im Falle des Vorhandenseins von Mängeln steht dem Kunden ein Zurückbehaltungsrecht nicht zu, soweit der Einbehalt nicht in angemessenem Verhältnis zu den Mängeln und den voraussichtlichen Kosten der Nacherfüllung (insbesondere der Mangelbeseitigung) steht.

       Ein Zurückbehaltungsrecht können Kunden, die Unternehmen sind, nur dann ausüben, soweit es sich um Forderungen aus demselben Vertragsverhältnis handelt.

(2)   Der Kunde kann nur mit solchen Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind oder die zunächst als im Gegenseitigkeitsverhältnis stehender Sachleistungsanspruch bestanden und sich später in einen Schadensersatzanspruch umgewandelt haben.

§ 9 Sachmängelgewährleistung

(1)   Der Verkäufer haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB.

(2)   Als Beschaffenheit der Ware gilt nur die jeweilige Leistungsbeschreibung im Online-Shop des Verkäufers.

(3)   Der Kunde ist verpflichtet, offensichtliche Mängel innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware dem Verkäufer anzuzeigen; zur Wahrung der Frist genügt die Absendung der Anzeige innerhalb der Frist. Später auftretende Mängel sind unverzüglich anzuzeigen. Die Mängel sind in Textform (z.B. E-Mail) und so detailliert wie dem Kunden möglich zu beschreiben.

       Zeigt der Kunde einen Mangel an, der gemäß der Überprüfung des Verkäufers nicht besteht, und hatte der Kunde bei der Anzeige Kenntnis von dem Nichtbestehen des Mangels oder war er infolge Fahrlässigkeit im Irrtum hierüber, so hat der Kunde dem Verkäufer den entstandenen Schaden zu ersetzen. Der Kunde ist berechtigt nachzuweisen, dass der angezeigte Mangel doch besteht. Im Rahmen der vorstehenden Bestimmungen ist der Verkäufer insbesondere berechtigt, die beim Verkäufer entstandenen Aufwendungen, etwa für die Untersuchung der Sache oder die vom Kunden verlangte Reparatur, vom Kunden erstattet zu verlangen.

(4)   Ist der Kunde Kaufmann, so gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügeobliegenheit. Unterlässt der kaufmännische Kunde die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, fall der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen hat.

Ist die gelieferte Ware mit einem Mangel behaftet, kann der Kunde zunächst die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung mangelfreier Ware verlangen. Sollte die vom Kunden gewählte Art der Nacherfüllung unmöglich oder unverhältnismäßig sein, ist der Verkäufer berechtigt, diese zu verweigern. Ist die Erfüllung der vom Kunden gewählten Art der Nacherfüllung unmöglich oder kann der Verkäufer diese Art der Nacherfüllung wegen unverhältnismäßiger Kosten verweigern, so kann der Verkäufer die andere Art der Nacherfüllung gegenüber einem Kunden, der Verbraucher ist, wegen unverhältnismäßiger Kosten nicht verweigern. Der Verkäufer kann aber in diesem Fall seinen Aufwendungsersatz auf einen angemessenen Betrag beschränken. Bei der Bemessung dieses Betrages sind insbesondere der Wert der Sache in mangelfreiem Zustand und die Bedeutung des Mangels zu berücksichtigen. In diesem Fall kann der Kunde ohne 

(5)   Soweit der Kunde Unternehmer ist, gilt zudem folgendes:

a)    Öffentliche Äußerungen des Verkäufers, des Herstellers, deren Gehilfen und Dritter (z.B. Darstellungen von Produkteigenschaften in der Öffentlichkeit) enthalten keine die Leistungsbeschreibung der Ware ergänzenden oder verändernden Beschreibungen des Liefergegenstandes. Der als Unternehmer handelnde Kunde stellt den Verkäufer insoweit von allen Ansprüchen frei, die einer seiner Kunden aufgrund von Werbeaussagen des Verkäufers, des Herstellers im Sinne des § 4 Abs. 1 oder 2 ProdHaftG oder eines Gehilfen eines dieser Genannten geltend macht und welche ohne die Werbeaussage nicht oder nicht in dieser Höhe bestehen würden. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob die Werbeaussage vor oder nach Abschluss dieser Vereinbarung erfolgt.

b)    Mängelansprüche bestehen nicht bei nur unerheblichen Abweichungen von der vereinbarten Beschaffenheit oder bei nur unerheblichen Beeinträchtigungen der Brauchbarkeit.

c)    Das Wahlrecht zwischen Mängelbeseitigung und Neulieferung steht in jedem Fall dem Verkäufer zu. Das Verlangen des Kunden auf Nacherfüllung hat schriftlich zu erfolgen. Dem Verkäufer ist für die Nacherfüllung eine Frist von 14 Tagen einzuräumen. Schlägt die Mangelbeseitigung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Die Mängelbeseitigung gilt nach erfolglosem zweitem Versuch als fehlgeschlagen, wenn sich nicht insbesondere aus der Art der Sache oder des Mangels oder den sonstigen Umständen etwas anderes ergibt. Im Falle der Nachbesserung muss der Verkäufer nicht die erhöhten Kosten tragen, die durch die Verbringung der Ware an einen anderen Ort als den Erfüllungsort entstehen, sofern die Verbringung nicht dem bestimmungsgemäßen Gebrauch der Ware entspricht.

d)    Die Abtretung von Mängelansprüchen des Kunden gegenüber dem Verkäufer ist ausgeschlossen.

§ 10 Haftung auf Schadensersatz

(1)   Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Der Verkäufer haftet jedoch in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit des Verkäufers oder eines Vertreters oder Erfüllungsgehilfen sowie bei einer schuldhaft verursachten Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen haftet der Verkäufer nur wegen der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder soweit der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit des Liefergegenstandes übernommen hat. Der Schadensersatzanspruch für die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten) ist jedoch auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein anderer der in Satz 1 oder Satz 2 aufgeführten Fälle gegeben ist.

(2)   Die Regelungen des vorstehenden Abs. 1 gelten für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für Schadensersatz neben der Leistung und Schadensersatz statt der Leistung), und zwar gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gelten auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(3)   Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

(4)   Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

§ 11 Verjährung

(1)   Für Kunden, die Verbraucher sind, gilt gegenüber dem Verkäufer für die Mängelansprüche die gesetzliche Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Übergabe der Ware; für Schadensersatzansprüche wegen Mängeln – gleich aus welchem Rechtsgrund – beträgt die Verjährungsfrist jedoch nur ein Jahr ab Übergabe der Ware.

(2)   Für Kunden, die Unternehmer sind, gilt abweichend von Abs. 1:

a)    Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche – gleich aus welchem Rechtsgrund – beträgt ein Jahr ab Gefahrenübergang.

b)    Diese Bestimmung gilt insgesamt jedoch nicht für die Verjährung des Rückgriffanspruchs des Verkäufers nach § 445b Abs. 1 BGB in dem Falle, dass der Letztkäufer ein Verbraucher ist.

(3)   Die für Schadensersatzansprüche geltende Verjährungsfrist nach Abs. 1 gilt für sämtliche Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer, die mit dem Mangel im Zusammenhang stehen – unabhängig von der Rechtsgrundlage des Anspruchs.

(4)   Die vorstehenden Verjährungsfristen gelten jedoch mit folgender Maßgabe:

a)    Die Verjährungsfristen gelten generell nicht im Falle des Vorsatzes oder bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder soweit der Verkäufer eine Garantie für die Beschaffenheit des Liefergegenstandes übernommen hat.

b)    Die Verjährungsfristen gelten zudem nicht, soweit der Kaufgegenstand eine Sache ist, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwandt wird und dessen Mangelhaftigkeit verursacht (Baumaterial i.S.v. § 438 Abs. 1 Nr. 2 BGB).

c)    Die Verjährungsfristen gelten für Schadensersatzansprüche zudem nicht bei einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung, im Falle – nicht in der Lieferung einer mangelhaften Sache bestehender – schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, in den Fällen einer schuldhaft verursachten Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

d)    Die Verjährungsfristen für Schadensersatzansprüche gelten auch für den Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(5)   Die Verjährungsfrist beginnt bei allen Schadensersatzansprüchen mit der Ablieferung.

(6)   Soweit nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist, bleiben die gesetzlichen Bestimmungen über den Verjährungsbeginn, die Ablaufhemmung, die Hemmung und den Neubeginn von Fristen unberührt.

(7)   Die vorstehenden Regelungen gelten, soweit sie auch für Schadensersatzansprüche gelten, entsprechend für Schadensersatzansprüche, die mit einem Mangel nicht im Zusammenhang stehen.

(8)   Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1)   Ist der Kunde Verbraucher, steht ihm bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 312g i. V. m. §§ 355, 312c BGB zum über das der Verkäufer nach Maßgabe des gesetzlichen Musters nachfolgend informiert. In Abs. 2 findet sich hierfür die Widerrufsbelehrung; in Abs. 3 findet sich ein Muster-Widerrufsformular.         

       Unternehmen wird ein freiwilliges Widerrufsrecht nicht eingeräumt.

(2)   Widerrufsrecht bei Kaufverträgen über die Lieferung von Waren:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist,

a)   die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine oder mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese einheitlich geliefert wird bzw. werden;

b)   die letzten Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese getrennt geliefert werden;

c)   die letzte Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine Ware bestellt haben, die in mehreren Teilsendungen oder Stücken geliefert wird.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Firma Maik Wilksch – Business Vision, Strausberger Straße 4, 15345 Prötzel, E-Mail: retoure@storchenbaeder.de, Telefon: 017676857701 mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. (Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.)

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an Maik Wilksch Business Vision, Strausberger Straße 4, 15345 Prötzel zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.


Ende der Widerrufsbelehrung

(3)   Muster Widerrufsformular:

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An
Firma Maik Wilksch – Business Vision
Strausberger Straße 4
15345 Prötzel

E-Mail: 
retoure@storchenbaeder.de

Widerruf


Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*):

Artikelnummer / Artikelbezeichnung:         ____________________________________________

                                                                                                                                                           

                                                                    ____________________________________________

                                                                                                                                                           

                                                                    ____________________________________________

                                                                                                                                                           

                                                                    ____________________________________________

                                                                                                                                                           

                                                                    ____________________________________________

                                                                                                                                                           

Bestellnummer / Order:                              ____________________________________________

                                                                                                                                                           

Bestellt am (*) /erhalten am (*):                  ____________________________________________

                                                                                                                                                           

Name des/der Verbraucher(s):                  ____________________________________________

                                                                                                                                                           

Anschrift des/der Verbraucher(s):              ____________________________________________

                                                                                                                                                           

                                                                    ____________________________________________

                                                                                                                                                           

                                                                                                                                                           

________________________________________
     Datum, Unterschrift des/der Verbraucher(s)

               (nur bei Mitteilung auf Papier)

(*) Unzutreffendes streichen

Das Muster-Widerrufsformular können Sie hier auch downloaden.

§ 13 Informationen zur Online-Streitbeilegung

(1)   Die Europäische Kommission hat eine Internetplattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (sog. „OS-Plattform“) bereitgestellt. Diese OS-Plattform ist unter folgendem Link erreichbar: https://ec.europa.eu/consumers/odr/.

(2) Die OS-Plattform soll als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertragliche Verpflichtungen, die aus Online-Kaufverträgen erwachsen, dienen. Einzelheiten hierzu regelt das am 01.04.2016 in Kraft getretene Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG).

(3)   Als Online-Unternehmen sind wir verpflichtet, Sie als Verbraucher auf die Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) der Europäischen Kommission hinzuweisen. Wir nehmen an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Universalschlichtungsstelle allerding nicht teil.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1)   Auf Verträge zwischen dem Verkäufer und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbesondere des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Bei allen sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist, wenn der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, die Klage bei dem Gericht zu erheben, das für den Sitz des Verkäufers zuständig ist. Der Verkäufer ist auch berechtigt, am Hauptsitz des Kunden zu klagen.

(3)   Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.